Juergen Czwienk
Titel
"Zanzibar"

Koordinaten ♁6° S, 39° O
Meerblick auf die Gewürzinsel Sansibar. In der Mitte des Bildes: Der Lauf der Sonne am Äquator auf dem afrikanischen Kontinent. Feuerrot stürzt sie in den Horizont, wo sich normalerweise am Mittelmeer das berühmte "Grüne Leuchten" zeigt.

Insgesamt 7 Tage, bei Sonnenschein und Regen, hing die kleine, schwarze Blackbox gut versteckt in einem Baum. Die extremen Gezeiten des Meeres an diesem Strandabschnitt bilden sich bei dieser Technik nicht ab.

Wie eine Fata Morgana erscheinen Palmen. Vielleicht sorgt die tropische Schwüle für den gelblichen Farbton, der in unseren Breiten so nicht zu sehen ist.

Das Format ist eine Mindestgröße. Original Edition, 1/5 signiert ohne Rahmung
Andere Formate auf Anfrage!

30 x 3 x 20 cm
 900,00
  • Pencil Of Nature, Juergen Czwienk
  • Wipfelglück
  • Das Prinzip der Camera Obscura

    Eine eigens für den Einsatz im Freien hergestellte Camera Obscura (dunkle Kammer) und das Licht der Sonne. Erst nach Tagen und Wochen entstehen Bilder, die zwischen Malerei und Fotografie changieren und so ihre ganz eigene Ästhetik entwickeln. „Pencil of Nature“ nannte der englische Fotopionier William Fox Talbot seine ersten Aufnahmen. Diesen „Zeichenstift der Natur“ benutzt auch der Künstler Jürgen Czwienk als Basis für seine Arbeiten. Licht, Sonne und viel, viel Zeit: So entstehen Werke von ganz natürlicher und sehr individueller Schönheit. 

     

     

     

     

     

     

  • Mein Atelier ist die freie Natur und wie ein Lanwirt, bin ich abhängig von der Witterung. Vom Frühjahr bis zum Herbst werden meine handgefertigten Camera Obscura Kalotten gesetzt und dann wird geerntet. Das erinnert fast an einen Winzer, der auch im Herbst erntet und den Winter über im Weinkeller verbringt. Auch meine Bilder müssen reifen. Erst durch die individuelle Bearbeitung jedes einzelnen Bildes erreichen sie die Wirkung, die mir am geeignesten erscheint.

    Biografisches:

    Als Filmautor und Regisseur habe ich traditionell immer viel mit Bildern zu tun. Jetzt geht es aber um das stehende Bild und um den Rythmus der Natur. Die Bilder brauchen oft bis zu 6 Monaten, damit sie so werden, wie ich es mir auch vorstelle. Mein Einfluss ist jedoch sensibel. Die Natur oder besser gesagt die Sonne lässt ihre Bilder erscheinen, wie wir sie mit unserem Augen sonst nie sehen könnten.

     

  • Geplante Kunst- und Mitmach-Aktion „Sonnenzeit“ Juni 2017

    Die Umsetzung

    Über einen Zeitraum von 4 Wochen im Sommer 2017 erhalten die Besucher und Anwohner des Niederwaldes die einmalige Chance, ihren Besuch in Form einer einzigartigen Erinnerung selbst festzuhalten. Statt Schnappschüssen und Smartphone-Selfies werden sie zu Komplizen der Natur und erfahren eine neue Qualität ihres Zeitgefühls. Erst nach 7-10 Tagen können sie die Aufnahmen, die von der Natur selbst hergestellt werden, in einer Datenbank im Internet einsehen. In einer kleinen Box finden sich alle Utensilien und eine Anleitung.

    Die Technik

    In einer begehbaren Blackbox wird das Live-Bild einer Camera Obscura vorgeführt und dient allen Teilnehmern als sichtbare, ästhetische Referenz. Dieses Live-Bild vermittelt die Chance, an einem geschichtsträchtigen Ort eigene poetische Ansichten herstellen zu können. So ensteht bei den Teilnehmern einen romantischen Blick auf Stück Welt, das sie jederzeit an der Wirklichkeit vergleichen und überprüfen können.

    An fest definierten Orten am Niederwalddenkmal dürfen die Teilnehmer vorpräparierte Filmdosen (Kalotten) anbringen. Eine Woche später werden die Aufnahmen gescannt und in einer Datenbank via Internet zugänglich gemacht. Für die Rüdesheimer Bürger sollen die Aufnahmen kostenlos sein. Die touristischen Besucher können durch einen Unkostenbeitrag an diesem Projekt teilnehmen.

    Zielstellung

    Bilder für eine visuell übersättigte Welt, die zum Innehalten einladen.

  • AKTUELL

    Der Experimentator von Terra X online hat mir seine selbstgebauter Camera Obscura zur freien Verfügung gestellt. Nobel! Mich freut es und hier das Video des eifrigen Selfmade Mannes für alle interessierten Laien:

    Synopsis

    German artist Juergen Czwienk presents images for a visually saturated world that invites you to pause. The works are created with a Camera Obscura. The long exposure gives rise to views which are to be interpreted as romantic photographs. The colors are created only by the action of the sun and are almost a selfie of nature. They are random and yet the artist’s precept. The sun as an accomplice – this principle passes through its entire cycle of „Pencil of Nature“.

    Interview

     

    How did your work start?

    Jürgen Czwienk: At the beginning of my work, the question of the Romantic period was always in focus: How did these writers see nature? What fantasies did they occupy? And what does the concept of wilderness still mean to us today? That drove me around for a long time – and one day I spotted the Camera Obscura, which I already knew, but which had fallen into oblivion for me. Before the invention of photography, this technique was a possibility for many painters to be able to depict the reality more precisely. It was a hybrid and an intermediate step between painting and photography. It is precisely this intermediate world which fascinates me. Yes, one could say: I always go into a fragile terrain, the meaning of which remains open to our perception!

    What are your intensions?

    Jürgen Czwienk: Well, in the first place I do the pictures naturally, because I am very surprised with random results. My influence on the look of the pictures are relatively limited and it is the detours in the preparation and in the selection of the place that drive me. The connection between the analogue and the digital world provides even a link between the present and the past. If it makes the viewer magical then my intention will be achieved in aesthetic terms. Admittedly, the word „magical“ sounds old-fashioned, but the desire for it comes more often than you think. As an author and director of films, I am fascinated by the time I spent with one picture, because normally I work with 24 pictures in a second and the act of production is relatively short. Actually a real waste with regard to the technique of Camera Obscura. And the pictures now stay stable, while the films disappear in the archives and may never be shown again. In this way, I move into a state of closeness with my images, which give me a different definition of time.

    Your greatest artistic success?

    Jürgen Czwienk: As a viewer of my pictures once described that the picture would invite him to go into this landscape. It reminded him of his own experiences in the forest and this typical German desire for woods. Many city dwellers are fascinated by the peace and quietness of the forest, which sets them in a kind of meditative state so that all the senses can be sharpened again. You ask for my biggest success? I primarily value my audience’s reaction to the images, whether positive or negative. But honestly, most people have been more positive about the Camera Obscura pictures and the projects that are just starting also allow a more direct contact with this form of art. Visitors can also use this technique and learn how to see the world differently. Then they make something that was also the creed of the romantic poet Novalis: „… the world must be romanticized!“ If that happens, I am very happy.

  • Ruine Rossel

    Ruine Rossel

    Einige Bilder sind bereits in der App Niederwald des Amt Hessen und Schlösser unter dem Titel Pencil of Nature veröffentlicht. Auch einige der Bilder, die hier zum Verkauf angeboten werden. Wer will, kann so sein Bild auch im Kontext einer Smartphone Anwendung geniesen.

    Hier ein Bild des Aufnahmeortes Ruine Rossel

     

     

     

  • E-Mail

    czwienk@yahoo.de

    Postadresse

    Abeggstr. 7
    65193 Wiesbaden

    Telefon- und Faxnummern

    Telefon: 004961198811330 oder 0160 98465751